Wenn der Geist sich ändert, ändert sich das Gehirn…

Die Praxis der Meditation ist vermutlich (ganz unwissenschaftlich) vor mehreren tausend Jahren in verschiedenen Kulturen entwickelt worden.
Vipassana wurde in Indien vor über 2500 Jahren von Gotama, dem Buddha, wiederentdeckt und von ihm als ein universelles Heilmittel gegen universelle Krankheiten – als eine Kunst zu leben gelehrt.

Die Wissenschaft beschäftigt sich mehr und mehr mit den seit langem bekannten Vorteilen einer Meditation und dir mir als neueste bekannte Wissenschaft ist die Psychoneuro-Endocrinologie. Kurz gesagt wird untersucht, ob Meditation nicht nur Auswirkungen auf die Entwicklung des Gehirns/Geistes hat, sondern auf das “Zell-System” insgesamt.

Hierzu ist eine interessante neue Studie erschienen mit einer plausiblen Feststellung:

If the perception in your mind is reflected in the chemistry of your body, and if your nervous system reads and interprets the environment and then controls the blood’s chemistry, then you can literally change the fate of your cells by altering your thoughts.

Es wurde also ein biologischer Mechanismus für therapeutische Effekte von Meditationspraxis wissenschaftlich anerkannt. Es mehren sich unter Wissenschaftlern die Stimmen, die von einem heilenden Nutzen zur Vorbeugung und Heilen von Krebserkrankungen ausgehen.

Aus meiner Meditationspraxis heraus betrachtet, ist ein wichtiger erster Schritt, ganz real die Vorteile von Mediation zu nutzen, von dem amerikanischen Psychologen Rick Hanson (Programm: Hardwiring Happiness auf Grundlage “self-directed neuroplasticity”) entwickelt worden. Nachdem in vielen östlichen Traditionen die Meditation sich ganz natürlich – ohne sich des praktischen Nutzens überhaupt bewusst zu sein – entwickelte, wird in unseren westlichen Kulturen der praktische, der medizinische Nutzen dazu führen, dass Meditation sich in Zukunft weit verbreiten wird.